Letzten Sonntag war für mich ein langer Tag, aber ein sehr schöner. Seit letzten November habe ich von einer Bekannten eine Katzengeschichte mitverfolgt, die Geschichte von Louka. Louka ist ein Kater, welcher in letzter Sekunde aus einer spanischen Tötungsstation gerettet werden konnte.
Die Geschichte von Louka zeigt mir sehr schön, dass alles seine Zeit braucht. Immer wieder habe ich Menschen angefragt, ob allenfalls Louka nicht in ihre Familie passen täte. Ich bin sogar an Katzenhilfsorganisationen in unserer Wohnregion gelangt, es half alles nichts. Es schien, als wäre die Menschenfamilie für Louka noch weit, weit weg.
Eines Tages auf meinem Spaziergang mit Wakass durchfuhr mich aus heiter hellem Himmel ein Gedanke. „Warum hast du eigentlich noch nicht Kevin gefragt?“ Mittlerweile weiss ich, dass solche „Gedankenblitze“ keine Gedanken sind, sondern Botschaften. Kaum zurück vom Spaziergang, rief ich Kevin gleich an. Schon beim Telefonieren spürte ich, wie interessiert Kevin war. Nach dem ich ihm ein paar Bilder von Louka geschickt habe, war das Eis gebrochen.
Jetzt bin ich wieder am Anfang meiner Geschichte, letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Louka hatte eine lange Reise vor sich, von Ulm, Deutschland, nach Laupen, Schweiz. In Basel konnten wir ihn in Empfang nehmen. Ich war so glücklich, glücklich, dass Louka nun seine Familie gefunden hat, glücklich über die glücklichen Gesichter von Kevin und seiner Lebenspartnerin Sandra. Es waren einfach für uns alle überwältigend schöne Gefühle.
Im Namen von Kevin, Sandra und Louka bedanke ich mich an dieser Stelle für sein schönes „Zwischenzuhause“, für die liebevolle Pflege, die er dort in einem privaten Haushalt hat erfahren dürfen und bei allen „Stafettenfahrerinnen“ für die Begleitung auf seiner Reise nach Laupen.
(Nur 3 Tage nach seinem Einzug – diese Bilder sagen einfach alles)
MR









