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Tjara kam weiterhin regelmässig zu uns zu besuch, manchmal einen Tag, manchmal gleich ein paar Ferientage. Am Anfang mussten wir acht geben, dass die Spielereien nicht ausarteten, Wakass war noch im Wachstum und wir mussten auf seine Gelenke achten. Da gab’s halt manchmal nichts anderes als eine Zwangstrennung. Wir hatten dafür eine Baby-Gittertüre angeschafft. Tjara musste auf die eine Seite, Wakass auf die andere. Ruhe gab’s, aber keinen Schlaf. Die beiden lagen dann Nase an Nase bei der Gittertüre.

Das Verhalten Tjara’s gegen über Wakass hat sich nie verändert. Wir haben gehofft, dass sie ihn ein bisschen auf Hundeart erziehen täte. Dies machte Tjara, aber nur sehr sachte und sanft. Eigentlich liess sie ihm viel zu viel durchgehen. Sie liess sich die Spielzeuge nehmen, liess sich in den Fang und in die Ohren beissen. Diese Welpen-/Junghundspiele mussten wir unterbrechen.

Auf den Spaziergängen war Wakass eindeutig auf Tjara fixiert. Wenn Tjara nicht da war, kamen immer wieder die „Bindungsblicke“ zu uns. Wenn Tjara da war, wurde geschaut, was sie tut. Tjara hat Wakass sehr viel gelernt, was uns Menschen wohl einige Stunden an Training gekostet hätte. Sie hat ihm auf ihre sanfte Art in der Sprache der Hunde gezeigt wie er „Hürden“ überwinden kann.

Ihre Spiele auf den Spaziergängen sind sehr schön, sei es im Wald, im Schnee oder im Wasser. Ich könnte diesen beiden stundenlang zusehen.

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