Dieses Jahr im Frühling sah er so aus, unser Zwetschgenbaum.

So reichhaltig er geblüht hat, so reichhaltig war die Ernte. Der Baum war über und über mit Zwetschgen behangen. Da wir unseren Baum schon lange nicht mehr geschnitten haben, war es uns unmöglich, mit einer Leiter an die Früchte zu gelangen. Wir halfen uns mit einer Plane aus und schüttelten das Obst vom Baum.

Aufgefallen ist mir, dass vor der Erntezeit bereits einige Zwetschgen auf den Boden gefallen waren, scheinbar reif. Es waren die Zwetschgen mit Kleinstlebeweseinhalt 😉 . Unsere Ernte war wirklich reichhaltig, die Zwetschgen absolut nicht mit Würmern befallen.

Beim Schütteln des Baumes flogen eine Unmenge von Wespen auf. Zuerst war ich etwas erschrocken. Die Wespen flogen aber ganz langsam um meinen Kopf und ich verhielt mich beim Einsammeln der Zwetschgen ganz ruhig.

Die Wespenart hat einen ziemlich langen Körperbau, sah anders aus, als ich es mir von Wespen gewohnt bin. Ein Zeichen mich mit diesem Wesen, welches an unserer Hausmauer und in unserem Gartengrill wohnt (da wir kaum Fleisch essen, war das für uns überhaupt kein Problem), zu befassen.

Bei dieser Art handelt es sich um die Gallische Feldwespe. Die sehr nützlichen Insekten verteidigen sich nur bei Störung am Nestbau gegen den Menschen. Ansonsten sind sie sehr friedlich. Sie ernähren sich räuberisch von anderen Insekten und Spinnen, aber auch von Blütennektar. Fenchelblüten mögen sie ausgesprochen gerne, das kann ich in meinem Gemüsegarten beobachten. Aber mit Sicherheit mögen sie unsere rein biologischen Zwetschgen auch sehr gerne.

Wer gerne draussen isst und sich durch Wespen belästigt fühlt: Es reicht oft bereits, wenn man an einer anderen Stelle ein bisschen von der leckeren Mahlzeit, welche die Wespen anzieht, bereitstellt. Auch sie essen gerne in Ruhe. So ist beiden Seiten geholfen.

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