Kürzlich war ein Artikel in einem bekannten schweizer Magazin über die Stadtfüchse publiziert worden. Zuerst freute ich mich sehr über den Artikel, musste dann aber leider feststellen, dass wieder einmal alles ins Negative gedreht wird, das Hauptthema auf „Krankheiten“ ausgerichtet war und Angst verbreitet wurde.

Mein Mann arbeitet in der Berner Innenstadt, jede zweite Woche beginnt seine Arbeit mitten in der Nacht. Schon oft hat er mir von Füchsen erzählt, welche gemütlich durch die Lauben von Bern auf der Suche nach Futter flanieren. Mäuse stehen weit oben auf dem Menüplan des Fuchses, aber natürlich bedient er sich auch an den menschlichen Abfällen.

Mir gefällt sehr gut, wie dieses schlaue Wesen uns Menschen zeigt, dass es sich nicht von seinem Lebensraum verdrängen lässt, welchen wir ihm tagtäglich mit stetigen Verbauungen wegnehmen. Mir hätte es viel besser gefallen, wenn etwas darüber in dieser Zeitschrift zu lesen gewesen wäre. Jede Sekunde wird in der Schweiz nämlich ein Quadratmeter unberührter Boden verbaut. Es wird einfach getan, unbeachtet, ob wild lebenden Tieren damit ihr Lebensraum genommen wird. Es ist für mich deshalb überhaupt nicht erstaunlich, dass sich Wildtiere ihren Lebensraum auch in Stadtgebieten suchen, es bleibt ihnen ja gar nichts anderes übrig. Die Menschen sollten endlich begreifen, dass sie den Lebensraum teilen müssen, mit allem was ist auf dem Planeten Erde.

Ich finde ihn schön, den Fuchs, ob in der Stadt oder auf dem Land. Ich freue mich immer wieder, wenn ich ihm begegnen darf.

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