Monatsarchive: März 2011

Doch, es gibt auch schöne Nachrichten. Die Wildkatzen sind zurück. Eine Studie hat gezeigt, dass sich die Wildkatzen-Population zu erholen scheint. Es wird geschätzt, dass ca. 400 – 900 Wildkatzen in der Schweiz leben. Insbesondere im Jura konnte die Wildkatze sich gut ausbreiten. Weiter wurde die Wildkatze in den Kantonen Bern, Solothurn und Basel Land gesehen.

Voraussetzung für die Rückführung ist allerdings, dass sich die Wildkatzen nicht mit den Hauskatzen kreuzen. Kreuzungen führen zu Nachwuchs, welcher nicht Fortpflanzungsfähig ist. Forscher schliessen die Gefährdung der Wildkatze durch Kreuzung nicht aus.

Trauen wir doch den Wildkatzen etwas mehr zu. Sie werden bestimmt merken, ob Wild- oder Hauskatze ;-).

Die Wildkatze wurde im Mittelland durch die Jagd im 18. und 19. Jahrhundert ausgerottet. Ich habe mich deshalb über diese Nachricht besonders gefreut. Noch mehr freuen würde ich mich, wenn ich einmal eine Wildkatze in den Wäldern sehen dürfte. Bis jetzt konnte ich dieses schöne Wesen nur im Tierpark Dählhölzli bewundern.

Ja, das ist wirklich ein herrliches Gefühl von hier oben herunterzuschauen, da habe ich doch glattwegs alles im Überlick. Meine Mami fand das ganz lustig, wie ich da von oben heruntergeguckt habe.

Es ist im Moment einfach herrlich und ich habe diese Tage diesen Herrlichkeits-Gefühlen freien Lauf gelassen. Ich mag die Nässe und die Kälte nicht so sehr, konnte es wirklich kaum erwarten, dass die wärmende Sonne wieder da ist. Nun kann ich mich wieder in die Sonne legen und mich langen und ausführlichen Sandbädern widmen. Ja klar, ich wechsle so schon mal meine Fellfarbe von weiss zu beige ;-).

Jetzt kommt auch wieder die Zeit, wo ich diese wirklich blöde Sonnencreme an meine Ohren geschmiert erhalte. Ja ihr lest richtig, ich bekomme nämlich einen richtigen Sonnenbrand an den Ohren, die Sonne ist halt auch nicht mehr das, was einst. Aber das mit der Creme, dafür habe ich ja einen guten Freund. Der ist immer zur Stelle, wenn es ums Wiederabwischen geht.

Geniesst das Leben

Eure Aline

Was es nicht alles gibt. Im Dählhölzli-Zoo hat es dieses Jahr gerade vier junge Spiegelschafe gegeben. Den Namen haben sie nicht erhalten, weil sie besonders eitel sein sollen 😉 Nein. Der Name kommt von ihrer blanken, unbewollten Stirn. Weitere Besonderheit. Sie tragen eine „Brille“ und die schwarzen Flecken verstecken sich nach der ersten Schur unter der weissen Wolle.

Die Spiegelschafe sind eine vom aussterben bedrohte Schafrasse. Der Tierpark Dählhölzli engagiert sich seit elf Jahren für ein Erhaltungsprojekt.

Wer noch mehr über das Spiegelschaf oder andere Schafrassen erfahren möchte, hier ein interessanter Link:

http://www.spycher-handwerk.ch/der-betrieb/archehof-tiere/schafe/

Ich bin rot, buschig im Fell, schlau wie ein Fuchs bin aber keiner. Na, wer bin ich? Klar, wer schon ein bisschen auf diesen Seiten gelesen hat, kennt mich bereits. Mein Name ist Enekoh Wakass, was soviel wie grosser Fuchs bedeutet. Der Name entstammt der Sprache der Mi’Kmaq-Indianer, welche einst in Nova Scotia, den Wurzeln meiner Urahnen, lebten.

Ich bin ein Hund, wie Hunde eben sind, wenn sie Hund sein dürfen. Klar, meine Mami und mein Papi sehen mich natürlich als etwas ganz besonderes, jeder Hunde-Mensch tut dies. Am liebsten tue ich schlafen, spielen, schnüffeln und beobachten. Ich helfe meinen Menschen zu zeigen, was uns Hunden wirklich spass macht. Wir können denken und wissen selber, wie unsere Bedürfnisse aussehen. Ich zeige meinen Eigenwillen, und dadurch haben meine Menschen schon ganz viel über uns Hunde gelernt. Bin eben ein schlauer Fuchs :-).

Ich liebe es, zusammen mit meinen Menschen durch die Wälder und Wiesen zu streifen, zu spielen, Sachen zu suchen und interessanten Spuren zu folgen. Mit den A-Ladies Schabernack zu treiben ist natürlich auch ganz lustig. Na und dann bin ich natürlich noch ein kleiner Charmeur und Gentleman. Das Highlight sind natürlich immer der Besuch von Tjara und der Spaziergang mit Noa, aber auch die Begegnungen mit ganz vielen anderen pelzigen Freunden.

Mami hat ein neues Spielzeug, aber schaut doch gleich selber und so lernt ihr mich noch etwas besser kennen.



Alles Liebe euch allen

Enekoh Wakass

Während meiner Mittagspause an der Schule begebe ich mich immer in meine kleine Oase, einem kleinem Fluss in der Nähe der Schule. Um diese Zeit ist der Ort erstaunlicherweise immer menschenleer. Nach einem kurzen Spaziergang erreiche ich eine Parkbank, welche sich bei einem kleinen Wasserfall des Flusslaufes befindet. Das ist dann meine Zeit der Ruhe. Einfach still sitzen, die Geräusche des Wassers wirken lassen und, falls Tiere anwesend sind, diesen zuzuschauen.

So auch kürzlich. Von weitem sah ich eine weiss-schwarze Ente auf dem Fluss treiben. Sie liess sich über den Wasserfall treiben, blieb immer schön obenauf, schwamm ins seichte Wasser und begann sich dort an den Steinen gütlich zu tun. Ich konnte ihr dort eine Weile zuschauen. Ihre Schönheit hat mich völlig bezaubert.

Lange habe ich anschliessend auf Bildern gesucht, bis ich herausgefunden habe, das ich einer Eiderente begegnet bin.

Bei der Vogelwarte Schweiz erhielt ich dann diese Information:
Die Eiderente ist ein Teilzieher, Wintergast. Man trifft sie dann gerne auf Fliessgewässern oder Seen an. Die Eiderente ist etwa so gross wie eine Stockente und damit die grösste europäische Tauchente. Der Erpel ist zur Brutzeit überwiegend weiss gefärbt, Kopfplatte und Bauch sind schwarz. Der Nacken weist einen ungewöhnlichen Grünton auf. Die Weibchen sind schlichter braun gezeichnet. Diese Entenart gehört in der Schweiz erst seit kurzem zu den Brutvögeln. Bis in die Fünfzigerjahre war sie eine seltene und unregelmässige Erscheinung. Seither kam es in mehreren Wintern zu grossen Einflügen, worauf die Beobachtungen im Sommerhalbjahr stark zugenommen haben. 1988 gelang dann der erste Brutnachweis auf dem Zürichsee. Seither sind am Neuenburger-, Vierwaldstätter- und Walensee fast jedes Jahr weitere Bruten festgestellt worden. Zahlreicher ist die Eiderente bei uns aber im Winter zu beobachten, wenn sie auf fast allen grösseren Seen in kleinen Trupps auftaucht. Das eigentliche Brutgebiet der Eiderente umfasst den Küstenbereich des Nordatlantiks, Ostsibiriens und des nördlichen Nordamerikas. Sie ist im nördlichen Europa die häufigste „Meeresente“ und weit verbreitet.

Wenn man mit offenem Herzen und offenen Augen durch die Welt geht, lernt man einfach nie aus ;-).