Wer kennt das nicht. Eben gerade frisches Gemüse gesetzt oder die ersten zarten Halme der Stauden, welche aus dem Boden spriessen und schon sind die Schnecken eifrig am essen. Natürlich mag das kein Gärtner, wenn er seine Pflanzen auf diese Art und Weise verliert.

Schnecken nehmen eine Funktion ein im natürlichen Kreislauf der Natur. Es gibt Mittel und Wege, dass der Mensch neben diesem Weichtier leben kann.

Ich habe für mich diese Lösung gefunden. Am Abend, wenn die Schnecken sich zeigen, ziehe ich Handschuhe über und sammle die Schnecken dort ein, wo ich sie nicht haben möchte. Die Schnecken trage ich dann in den Wald und lasse sie dort wieder frei. Mein Gemüse und die jungen Stauden schütze ich mit Schneckenkragen.

Warum auch immer, aber die Schnecken können diese Hindernisse nicht überwinden. Schnecken zu vergiften oder im Bier zu ertränken finde ich eine grausame Art und Weise, diese Tiere loszuwerden. Jedes Lebewesen verendet elendiglich, man kann nicht von einem schnellen Sterben reden. Das Gift gelangt immer irgendwie in den natürlichen Kreislauf und zudem gibt es viele Tiere, die sich von Schnecken ernähren. Die Schneckenkragen sind eine einmalige Investition. Sie können über Jahre immer wieder verwendet werden.

Habe ich den Salat geerntet überlasse ich den Schnecken immer noch gerne ein paar Blätter. Es kann so friedlich sein, wenn man will.

Hier noch ein kleiner Vergleich: Brieftauben fliegen über 80 km/h schnell, ein Wanderfalke erreicht im Sturzflug 290 km/h. Da kann die Schnecke nur staunen; sie bringt es auf 0,003 km/h = 3 Meter pro Stunde. Sie nimmt sich wahrlich sehr viel Zeit ;-).

 

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