Monatsarchive: Juni 2011

…was für ein Meisterwerk. Ich bin diese Woche auf dieses Video gestossen. Es hat mich mit seiner Schönheit in seinen Bann gezogen. Für mich symbolisiert der Film Lebensfreude, Kraft und Reinheit. Passend dazu ist das Zitat von Albert Schweitzer:

Ethik bedeutet,
dass es selbstverständlich ist,
allem Leben die gleiche Achtung zu schenken,
wie dem eigenen Leben.

 

Viel Spass beim Video

Ein Leben mit Katzen ist immer wieder voller Überraschungen. Ich sass gerade gemütlich mit einem Buch auf meinem Sofa, als meine Katze Aline durch die Katzenklappe gestürmt kam. Draussen war es bereits dunkel. Ihr Kopf war hoch aufgerichtet. Für mich bedeutet das „Alarmstufe rot“. Ich konnte zwar nicht erkennen, was sie im Fang trug, aber sie musste etwas haben. Natürlich war ich wie immer zu langsam. Aline liess ihre Beute los. Nein, sie blieb nicht auf dem Boden, flog an die Decke dem Licht entgegen. Ein riesengrosser Nachtfalter. Ich schätze seine Körperlänge auf etwa 5 bis 6 Zentimeter (wenn ich nachträglich auf einen Zentimeter schaue). Natürlich löste sein Flug ein Tohuwabohu aus. Aline jagte wild dem Falter hinterher, über die Möbel, sprang in die Luft. Ihr Lärm und meine Versuche, Aline einzufangen, weckten wiederum meinen Hund Wakass, welcher sich nun an der Jagd beteiligte. Mir war nicht ganz klar, ob die Aline galt oder dem Falter. Jedenfalls ging’s wild zu und her. Als ich Aline endlich einfangen konnte, brachte ich sie nach draussen. Das gab einen Moment lang Luft. Nun musste ich noch Wakass einfangen und beruhigen. Auch ihn konnte ich dann aus dem Wohnzimmer führen. Kaum war er draussen, erschien Aline wieder durch die Katzenklappe. Man ist ja nicht doof, oder? Die wilde Jagd ging wieder los, Wakass gab seine Kommentare von draussen ab (uff, bin ich froh, sind keine Mieter im Haus). Wieder begab ich mich auf Katzenfang. Das ist gar nicht so einfach, wenn ein Falter sich ständig im Fluge befindet und das Katzenaugenmerk auf diesem liegt. Irgendwann gelang es mir dann doch, Aline einzufangen. Wieder brachte ich sie nach draussen, schloss aber dieses Mal die Katzenklappe ;-). So, endlich Ruhe, aber wie fange ich nun diesen wunderschönen Falter ein?

Zuerst habe ich alle mir zur Verfügung stehenden Lampen angezündet, damit der Falter nicht mehr so wild auf eines der Lichter losfliegen musste. Ich habe eine Zeitschrift zu Hilfe geholt, mich hingesetzt und gewartet, bis der Falter sich auf eine für mich erreichbare Höhe begab. Dabei habe ich immer gesagt, dass ich ihm gerne helfen möchte, wieder nach draussen zu gelangen. Endlich flog der Falter gegen die Wand und verschwand hinter dem dunkeln Vorhang. Zuerst öffnet ich das in der Nähe gelegene Fenster weit, hob leicht den Vorhang. Dann schob ich die Zeitschrift unter den Falter, so dass ich ihn in Richtung Fenster leicht anschieben konnte. Es ging dann sehr schnell. Der Falter flog wieder in die dunkle Nacht hinaus.

Es war gar nicht so einfach, herauszufinden, was für ein Falter es gewesen ist. Bilder auf dem Internet zeigten mir, dass dieses Prachtsexemplar ein Windenschwärmer war.