Dieses Jahr im Frühling sah er so aus, unser Zwetschgenbaum.

So reichhaltig er geblüht hat, so reichhaltig war die Ernte. Der Baum war über und über mit Zwetschgen behangen. Da wir unseren Baum schon lange nicht mehr geschnitten haben, war es uns unmöglich, mit einer Leiter an die Früchte zu gelangen. Wir halfen uns mit einer Plane aus und schüttelten das Obst vom Baum.

Aufgefallen ist mir, dass vor der Erntezeit bereits einige Zwetschgen auf den Boden gefallen waren, scheinbar reif. Es waren die Zwetschgen mit Kleinstlebeweseinhalt 😉 . Unsere Ernte war wirklich reichhaltig, die Zwetschgen absolut nicht mit Würmern befallen.

Beim Schütteln des Baumes flogen eine Unmenge von Wespen auf. Zuerst war ich etwas erschrocken. Die Wespen flogen aber ganz langsam um meinen Kopf und ich verhielt mich beim Einsammeln der Zwetschgen ganz ruhig.

Die Wespenart hat einen ziemlich langen Körperbau, sah anders aus, als ich es mir von Wespen gewohnt bin. Ein Zeichen mich mit diesem Wesen, welches an unserer Hausmauer und in unserem Gartengrill wohnt (da wir kaum Fleisch essen, war das für uns überhaupt kein Problem), zu befassen.

Bei dieser Art handelt es sich um die Gallische Feldwespe. Die sehr nützlichen Insekten verteidigen sich nur bei Störung am Nestbau gegen den Menschen. Ansonsten sind sie sehr friedlich. Sie ernähren sich räuberisch von anderen Insekten und Spinnen, aber auch von Blütennektar. Fenchelblüten mögen sie ausgesprochen gerne, das kann ich in meinem Gemüsegarten beobachten. Aber mit Sicherheit mögen sie unsere rein biologischen Zwetschgen auch sehr gerne.

Wer gerne draussen isst und sich durch Wespen belästigt fühlt: Es reicht oft bereits, wenn man an einer anderen Stelle ein bisschen von der leckeren Mahlzeit, welche die Wespen anzieht, bereitstellt. Auch sie essen gerne in Ruhe. So ist beiden Seiten geholfen.

Die Stiftung Pro Bartgeier konnte den Bartgeier in der Schweiz erfolgreich ansiedeln. Er fliegt wieder! Fast wäre er für immer aus unseren Bergen verschwunden. Das erfolgreiche Auswilderungsprojekt bringt diesen Majestätischen Greifvogel wieder zurück. Mit einer Flügelspannweite von 2,7 m gleitet er durch die Lüfte.

Ein Männchen schlüpfte im Tierpark Goldau, ein weiteres Männchen in Spanien und ein Weibchen in Tschechien. Die drei Tiere wurden zuerst im Tierpark Goldau an einander gewöhnt und dann Anfang Juni im Calfeisental ausgewildert.

Der Bartgeier ist ein Aasfresser. Interessant sind für ihn Huftiere wie Rehe, Hirsche, Gämsen oder Steinböcke. Am liebsten mag er deren Knochen. Ohne Problem kann er Stücke in der Grösse von 25 cm schlucken.

Wer mehr über diesen interessanten Vogel erfahren möchte, hier ist ein interessanter Link

http://www.wild.uzh.ch/bg/index.htm

 

In der Arena von Tafalla ist während eines Stierkampfes ein Stier über eine doppelt abgesicherte Barriere (1.65 m und 2.35 m) in Menge der Zuschauer gesprungen. Verletzt wurden dabei ca. 40 Personen.

Gelernt haben die Menschen bei diesem Zwischenfall nichts, denn Stierkämpfe dürfen in dieser Arena weiterhin abgehalten werden.

Hingegen konnten sich im spanischen Katalonien die Tierschützer durchsetzen. Ab 2012 werden dort keine Stierkämpfe mehr durchgeführt. Ein Meilenstein in der traurigen Geschichte der Stierkämpfe konnte endlich gesetzt werden. Ein Meilenstein für die Tiere generell, welche in Spanien nun wirklich nichts zu lachen haben…

Mir ist die Geschichte vom kleinen Stier Ferdinand eingefallen, einen Trickfilm, welchen ich aus Kindestage kenne. Auf Youtube bin ich fündig geworden. Ferdinand ist einfach genial! Wären sie doch alle so…

Normalerweise habe ich ja an erster Stelle das Sagen, aber ich habe in unserer kleinen Vorstellungsserie meinen Schwestern den Vortritt gelassen. Ich bin Aline und bin die Cheffin und Pionieren in unserer Katzenfamilie.

Wenn es gilt, Hunden zu zeigen, was eine Katze ist, bin ich sofort zur Stelle. Ich liebe es, mich in Szene zu stellen, eine Gleichgültigkeit an den Tag zu legen und doch den Überblick über dieses doch etwas andere Wesen zu halten. Mami sagt immer, bei mir darf ein Hund das Katzenwesen lernen. Klar, wir sind anders und doch haben wir viele Gemeinsamkeiten. Wir sprechen nämlich die gleiche Körpersprache, auch wenn Menschen das oft gar nicht sehen. Mit Gähnen, Blinzeln der Augen und Kopfabdrehen gebe ich den Hunden Zeichen, dass ich eine ganz liebe Lady bin. Ich bewege mich ruhig vorwärts, springe nicht davon und laufe den gleichen Bogen, wie mein grosser Bruder Wakass es tut.

Ich liebe es, meiner Menschenfamilie immer wieder Geschenke nach Hause zu bringen. Na ja, die Freude hält sich manchmal in Grenzen. Mami sagt immer danke, dass ich aber das Geschenk behalten darf und es wieder nach draussen tragen soll. Papi ist da ganz anders. Keine Ahnung. Er springt immer davon. Er mag wohl nicht so gerne Geschenke. Komisch….

Am liebsten mag ich aber meine Rituale mit Mami. Am Morgen, wenn sie unter die Dusche geht, darf ich immer mit ins Badezimmer. Da gibt es immer so lustige Wasserperlen, welche an der Glasscheibe der Duschkabine hinunterlaufen. Aber das Highlight ist natürlich, wenn Mami dann die Glasscheibe von innen abtrocknet. Da kann ich meine Riesensprünge in die Höhe trainieren. Nur, den Lappen, den erwische ich nie.

Wenn Mami in ihrem Zimmer ist, mit den Tieren spricht oder Artikel schreibt, lege ich mich immer sehr gerne zu ihr. Braucht sie eine Pause, bin ich immer mit einer kleinen Schmuseeinlage bereit.

So ein Katzenleben kann ja so schön sein!

Meine Welt, ist die Welt der Freiheit. Ich bin eine anmutige zierliche Waldkatze. Nein, nein keine norwegische Waldkatze, eine ganz normale Hauskatze. Mami sagt immer, dass da bestimmt eine Wildkatze ihr Pfötchen im Spiel hatte.

Ich liebe die Energie, die ich im Wald verspüren kann, da bin ich zu Hause, da fühle ich mich wohl und sicher. Ab und zu gehe ich nach Hause und fülle wieder mein Bäuchlein mit leckeren Sachen.

Ich nehme in unserer Familie eine wichtige Aufgabe wahr. Ich habe meiner Mami gezeigt, wie sie mit den Tieren sprechen kann. Ich habe sie auch gelernt, uns Katzen die Freiheit zu lassen. Das ging zwar schon ziemlich lange, bis sie verstehen konnte, dass es mir besser geht, wenn ich draussen sein kann. Sie meinte lange, ich sei nicht glücklich, draussen, müsse doch im Haus sein, wenn es kalt und nass sei draussen. Bei ihrem täglichen Suchen nach mir, hat Mami dann gesehen, wie schön es im Wald ist.

Wenn wir zusammen auf einem Baumstamm sitzen und schmusen, dann ist das nur unsere Zeit.

Ich bin immer dort, wo ich gebraucht werde. Also ihr lieben Menschen, wenn ich mich bei euch zeige, dann geht in euch. Es hat etwas mit eurem Innenleben zu tun. Arbeitet an euch und nicht an mir. Verbunden bin ich stets mit den Herzen meiner Familie.