Schafe haben es wirklich nicht leicht. Sie sind eine beliebte Beute von Kolkraben, Adlern, Füchsen, streunenden Hunden, Wölfen und Luchsen. Beliebte und leichte Beute sind sie, weil es sich der Mensch oft sehr leicht macht. Die Herden werden ohne jeglichen Schutz irgendwo auf eine Weide „gestellt“.
Mit dem Einzug der Wölfe im Alpenraum wird dem Herdenschutz nun wieder etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das Comeback der weissen Wächter ist bereits erfolgt. Sie sind gross und furchtlos.
In der Schweiz werden vorwiegend zwei Hunderassen eingesetzt: der Maremmano-Abruzzese und der Patou des Pyrénées.
Bei Herdenschutzhunden werden gezielt diese Eigenschaften herausgezüchtet. Wichtig ist die Fähigkeit, sich sozial an die zu schützende Herde zu binden. Deshalb werden die Welpen innerhalb der Schafherde aufgezogen. Die Hunde lernen so den Umgang mit Artgenossen und den Schafen und entwickeln in der Sozialisierungsphase ihren angeborenen Beschützerinstinkt. Da sie in der Herde aufwachsen, fühlen sie sich ihr zugehörig. Diese Hunde entwickeln meist auch nur eine Zutraulichkeit dem Hirten gegenüber.
Herdenschutzhunde sind keine Hütehunde. Ihre Aufgabe ist lediglich, Angreifer auf die Herde abzuwehren. Der Hütehund hingegen ist dafür besorgt, dass die Herde zusammenbleibt. Dafür werden beispielsweise die Border Collies eingesetzt.
Sind sie nicht schön, die weissen Riesen?
Letzten Sonntag war für mich ein langer Tag, aber ein sehr schöner. Seit letzten November habe ich von einer Bekannten eine Katzengeschichte mitverfolgt, die Geschichte von Louka. Louka ist ein Kater, welcher in letzter Sekunde aus einer spanischen Tötungsstation gerettet werden konnte.
Die Geschichte von Louka zeigt mir sehr schön, dass alles seine Zeit braucht. Immer wieder habe ich Menschen angefragt, ob allenfalls Louka nicht in ihre Familie passen täte. Ich bin sogar an Katzenhilfsorganisationen in unserer Wohnregion gelangt, es half alles nichts. Es schien, als wäre die Menschenfamilie für Louka noch weit, weit weg.
Eines Tages auf meinem Spaziergang mit Wakass durchfuhr mich aus heiter hellem Himmel ein Gedanke. „Warum hast du eigentlich noch nicht Kevin gefragt?“ Mittlerweile weiss ich, dass solche „Gedankenblitze“ keine Gedanken sind, sondern Botschaften. Kaum zurück vom Spaziergang, rief ich Kevin gleich an. Schon beim Telefonieren spürte ich, wie interessiert Kevin war. Nach dem ich ihm ein paar Bilder von Louka geschickt habe, war das Eis gebrochen.
Jetzt bin ich wieder am Anfang meiner Geschichte, letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Louka hatte eine lange Reise vor sich, von Ulm, Deutschland, nach Laupen, Schweiz. In Basel konnten wir ihn in Empfang nehmen. Ich war so glücklich, glücklich, dass Louka nun seine Familie gefunden hat, glücklich über die glücklichen Gesichter von Kevin und seiner Lebenspartnerin Sandra. Es waren einfach für uns alle überwältigend schöne Gefühle.
Im Namen von Kevin, Sandra und Louka bedanke ich mich an dieser Stelle für sein schönes „Zwischenzuhause“, für die liebevolle Pflege, die er dort in einem privaten Haushalt hat erfahren dürfen und bei allen „Stafettenfahrerinnen“ für die Begleitung auf seiner Reise nach Laupen.
(Nur 3 Tage nach seinem Einzug – diese Bilder sagen einfach alles)
MR
Dass Katzen Musik lieben, haben mir meine A-Ladies deutlich gezeigt. Wenn ich am Computer sitze, lasse ich meistens leise Entspannungsmusik laufen. Langsam füllt sich dann bei mir das Büro, die A-Ladies suchen sich ihr Plätzchen und lassen sich von den leisen Tönen berieseln – die Augen geschlossen und die Vorderpfoten schön unter den Körper eingerollt. Ihre Lieblingsmusik ist „Angel Kisses“ von Ralf Bach.
Gestern hat mir meine Mami von einer Katze mit einem wirklich aussergewöhnlichen Hobby erzählt. WWW sei dank habe ich die Katze Nora gefunden. Schaut doch mal, was dieses Wesen da tut.
MR










