Eines Morgens, als der kleine Tannenbaum aufwachte, waren alle seine Brüder und Schwestern rund um ihn herum verschwunden. Er war ganz traurig. „Wo sind sie den geblieben?“ Fragte er die grosse alte Tanne.
„Weisst du, mein kleiner Tannenbaum, es ist Weihnachtszeit. Die Menschen haben einen Weihnachtsbrauch. Sie stellen einen Tannenbaum in ihre gute Stube und schmücken in mit Kugeln und Kerzen“. „Oh, das ist aber ein schöner Brauch“, sagt der kleine Tannenbaum. „Kommen meine Geschwister dann wieder zurück in den Wald?“ „Nein, mein kleiner Tannenbaum, deine Brüder und Schwestern werden nicht mehr zurückkommen. Man hat sie von ihren Wurzeln getrennt. Ohne Wurzeln kann ein Tannenbaum nicht mehr weiterleben.“ „Ohh, das finde ich aber traurig. Ich finde das doch keinen so tollen Brauch. Warum tun die Menschen das, wenn sie uns dafür von den Wurzeln trennen müssen?“
„Weisst du“, sprach die alte Tanne zum kleinen Tannenbaum, „die meisten Menschen haben ihr Bewusstsein zu uns Pflanzen noch nicht öffnen können. Sie denken, dass wir Wesen ohne Gefühle und Seele sind. Produktion nennen sie das dann und verkaufen uns auf dem Markt.
Ich kann dich aber trösten. Es gibt schon ganz viele Menschen, welche unsere Anliegen und unsere Botschaften verstehen, sie auch ernst nehmen und sie für uns in die Welt hinaustragen.“ Mit grossen Augen schaute der kleine Tannenbaum zur alten Tanne auf. Sie erzählt weiter: „Viele Menschen haben bereits umgedacht, können uns fühlen. Sie kaufen dann auch keinen Tannenbaum mehr oder sie haben einen Baum, welchen sie alle Jahre wieder aus dem Estrich herunterholen können, so quasi einen Puppenbaum. Es gibt auch Menschen, die ihre Bäume im Garten schmücken oder den Schnee sein Kunstwerk auf ihre Äste zaubern lässt.
Sie feiern dann Weihnachten mit uns, wie es einst in Urzeit Brauch war. Für diese Menschen ist Weihnachten ein Fest der Liebe mit allem was lebt auf Mutter Erde. Und es werden immer mehr, mein kleiner Tannenbaum.
„Da bin ich aber froh“ murmelte der kleine Tannenbaum. Sein Blick ging nach oben. Leise beginnt der Schnee zu rieseln und schenkt ihm den schönsten Weihnachtsschmuck, den es überhaupt gibt.
(die Geschichte ist aus einer Kommunikation mit den Weihnachts-Tannenbäumen entstanden)
Der Weihnachtsbaum ist ein Weihnachtsbrauch, welcher sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt verbreitete hat.
Gedanken zum Weihnachtsfest
(einen Artikel gefunden bei Tatjana Stocker)
An Weihnachten werden in der Schweiz eine Million Christbäume verkauft. Nicht jedes Bäumchen ist jedoch gleich «grün» = ökologisch. Gerade wenn man den Weihnachtsbaum beim Grossverteiler erstehen möchte, sollte man die Herkunft erfragen: Wurden die Bäume durch halb Europa gekarrt, ist deren Ökobilanz schlecht. Da hilft auch keine Biolabel mehr.
Ein Baum ist ein Stück Natur. Nur: Bei Christbäumen ist das anders. Sie sind nicht automatisch bio. Sondern meist konfektionierte Massenware. Eine Million Bäume gelangen bei uns jedes Jahr in den Verkauf. Davon stammen 60 bis 80 Prozent aus dem Import, mehrheitlich aus Plantagen in Dänemark und Deutschland, schätzt der Verband Waldwirtschaft Schweiz. Und auf den Plantagen wird Chemie eingesetzt: “Auf konventionell angebauten Plantagen werden oft synthetische Dünger oder chemische Wachstumsförderer eingesetzt, ebenso Pestizide, Herbizide und Fungizide”, erklärt WWF Schweiz. Mit den Pestiziden wollen die Züchter Trieblaus, Rüssel- oder Borkenkäfer loswerden, gegen Gras und Kraut werden Herbizide, gegen Pilze Fungizide eingesetzt, und Farbverstärker sollen das Grün noch ein wenig grüner zu machen.
Alternativen – aus dem Topf?
Christbäume werden auch im Topf angeboten. Eine Alternative zum alle Jahre geschlagenen Bäumchen, das nach wenigen Tagen sowieso entsorgt wird? Jein, 10 Tage in der überheizten Stube bedeutet für den Baum Stress pur.
Christbaum entsorgen – gewusst wie
Auch echte Christbäume müssen fachgerecht entsorgt werden: Am besten gibt man ihn der Grünabfuhr mit oder häckselt und kompostiert ihn im Garten. Im Cheminée oder unter freiem Himmel verbrennen widerspricht der Luftreinhalteverordnung, weil dabei unerwünschte Partikel freigesetzt werden. Laut WWF müsste der Baum ein Jahr trocknen, bevor man ihn verbrennen kann. Auch das von einigen Gemeinden als «Happening» organisierte gemeinsame Verbrennen der Weihnachtsbäume belastet die Luft – und ist bewilligungspflichtig. Eine Voraussetzung fürs Kompostieren wie Verbrennen ist: Der Baum sollte frei von Schmuck, Silberspray, Lametta und Engelshaar sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Schadstoffe wie Schwermetalle freigesetzt werden. (Anmerkung: Man sollte ebenfalls bedenken, dass all die bei der Aufzucht verwendeten chemischen Stoffe beim Häckseln auch wieder in den Boden gelangen.)
Klimafreundliche Weihnachten
Das Klima schonen lässt sich nicht nur bei der Wahl des richtigen Christbaums. Während der Weihnachtsfeiertage verbrauchen wir gemäss Berechnungen der Münchner Firma Climate Partner im Durchschnitt 90 kg CO2-Äquivalente pro Kopf, rund 30 kg je Feiertag. Die Emissionen entstehen unter anderem durch den erhöhten Heizbedarf, den stundenlang im Ofen schmorenden Festtagsbraten oder durch die üppige Beleuchtung. Auch hier gibt es ökologischere Alternativen: beispielsweise ein fleischloses Weihnachtsmenü oder der Verzicht darauf, gleich das ganze Haus zu illuminieren.
Ich wünsche allen Lebewesen auf Mutter Erde eine schöne Adventszeit.
Aus meinem Lehrgang zur Tierkommunikatorin hat sich ein kleiner Kreis von Frauen gebildet, welche sich so alle 2 Monate treffen. Wir tauschen unsere Erfahrungen und Gedanken aus und führen auch Kommunikationen zu aktuellen Anlässen. Am 2. Oktober 2010 war ein Thema bei allen präsent. Es waren die Bäume von Stuttgart. Ich selber habe von diesem Bauprojekt bis zum 1. Oktober überhaupt nichts mitbekommen. An diesem Morgen schaltete sich mein Radiowecker warum auch immer zu einer ganz komischen Zeit ein (normalerweise läuft Musik). Über die Lautsprecher erklangen die lauten Motorsägen der Baumfäller. Bei mir löste sich eine heftige Übelkeit aus.
Fast gleichzeitig fingen wir Frauen am nächsten Tag an, über diese Bäume zusprechen. Also befragten wir die Bäume von Stuttgart.
Kommunikation vom 2. Oktober 2010, Bäume in Stuttgart
Wie geht es euch und was wollt ihr uns sagen?
Kommunikation von Silvia Hubler
Trauer, grosse Trauer. Die Menschen haben noch nicht begriffen, worum es im Leben geht. Die Proteste lassen uns hoffen. Viele Menschen wurden irre geführt. Mit uns geht die weibliche Energie. Das letzte Kraftzentrum von Stuttgart verschwindet. Wir ziehen uns zurück. Die Stadt hat das Chaos gewählt. Wir akzeptieren das, sind aber traurig. Wir hoffen aber, dass unser Gehen mithilft, dass viele Menschen umdenken können. Unser Wert wird erst richtig erkannt werden, wenn wir gegangen sind. Der Verlust wird für die Menschen gewaltig sein. Sie werden keinen Frieden oder Freude in der gewonnenen Mobilität finden. Verunsicherung wird eintreten. Energie fliesst ab, Kraft fliesst ab, ein grosser Aderlass. Die Stadt entfernt ihre grüne Lunge, ihr Kraftzentrum. Sie verschenkt ihr Gold. Euer Mitfühlen ehrt uns und unterstützt uns. Seid in Frieden mit dem was geschieht. Seid achtsam mit unseren Brüdern und Schwestern. Wir bleiben verbunden.
Erhebt eure Stimmen, steht ein für das, was ihr liebt und für das mit dem ihr verbunden seid. Für uns ist es zu spät, für andere nicht. Es wurde bewusst so gesteuert, dass ihr nichts von unserer Zwangsräumung erfährt. So funktioniert dieses System. Verlasst euch auf eure Intuition, eure Wahrnehmung. Verbindet euch bewusst untereinander und dann erschafft uns (geistig) an einem neuen Ort wieder. Wir warten!
Kommunikation von Michèle Roncaglioni
Viele Menschen denken: Bäume sind sprachlose Wesen. Wir haben schon viel geredet, es gibt viel zu sagen. Das darüber Reden bringt dem Menschen wieder ein Bewusstsein zur und für die Natur.
Auch wenn wir jetzt gefällt werden, viele Gedanken sind bei uns. Wir stehen symbolisch. Wie viele Bäume werden tagtäglich gedankenlos gefällt, kein Gedanke wird an sie verschwendet.
Ein Umdenken ist bereits da. Es braucht Zeit, bis das Bewusstsein mit allen Herzen verbunden ist. Die Zeit dreht immer schneller.
Im Geiste ist bei den Menschen alles bereits eine Einheit. Die Einheit wird sich über den Geist so anfühlen, sie wird wieder allgegenwärtig sein, hier in der Realität auf Erden, es werden immer mehr, die ihr geistiges Wissen auch leben.
Danke, dass ihr an uns denkt, wir haben unsere Saat bereits wieder ausgestreut.
Ihren Namen verdankt sie der griechischen Mythologie: Ein junges Mädchen namens Clytia hatte sich in den Sonnengott Helios verliebt, der ihre Liebe leider nicht erwiderte. Ihre Leidenschaft war so groß, dass sie die ganze Zeit damit verbrachte, ihn anzuschauen; letztendlich verwandelte sie sich in Helianthemum, die Blume, die sich stets zur Sonne dreht.
Das konnte man letzte Woche in meinen News lesen. Aber warum tut die Sonnenblume das? Wenn ich nämlich unsere Sonnenblumenfelder beobachte, verändert sich der Blütenstand nicht. Alle Blüten schauen immer in die Richtung, in welcher für sie die Sonne aufgeht. Meistens ist es Osten. Befindet sich aber ein Sonnenblumenfeld am Rande eines Waldes, welcher den morgendlichen Sonnenaufgang abschirmt, kann die Richtung anders sein, eben so, wie für die Blume die Sonne aufgeht. Warum hört und liest man dann immer, dass sich ihr Kopf der Sonne zu wendet? Sie tut es, aber nicht als Blüte. Ich bin fündig geworden bei Wikipedia.
… An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne auf ihrer Reise entlang des Himmels von Ost nach West, während sie nachts oder in der Morgendämmerung auf ihre nach Osten gerichtete Position zurückkehrt. Auch wenn dies vielfach für die reifende Pflanze angenommen wird, so drehen sich nur die Blätter und Knospen nach der Sonne, nicht jedoch die Fruchtstände. Diese weisen in der Regel nach Osten – dorthin, wo die Sonne aufgeht. Die Bewegung wird von Motorzellen im Pulvinus, einem flexiblen Segment des Stamms gerade unterhalb der Knospe, ausgeführt. Der Stamm verhärtet am Ende der Knospenstufe seine östliche Ausrichtung und, wenn die Überstrahlungsstufe erreicht wird, »friert« der Stamm sie gewissermaßen ein. Auf diese Art blühende Sonnenblumen sind nicht mehr heliotrop und die meisten Köpfchen zeigen in Richtung des Sonnenaufgangs…
Sonnenblumen bieten mit ihren Kernen Nahrung für Vögel. Aus ihnen kann aber auch wertvolles Oel gewonnen werden, welches einen hohen Anteil an essentieller Linolsäure hat. Die Sonnenblume besitzt zudem eine entgiftende Wirkung für Mutter Erde. Sie entzieht dem Boden Schadstoffe und wird deshalb oft auch in belasteten Böden ausgesät. Das ist wohl dort, wo nicht geerntet wird, sondern die Blumen einfach in den Boden gepflügt werden.
Nächstes Jahr, werde ich in meinem Garten Sonnenblumen anpflanzen und hole mir so kleine Sonnen in meinen Garten.
Mein Ziel war immer, in meinem Garten möglichst vielen Lebewesen Raum zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn keine Gifte verwendet werden. Meine Pflanzen erhalten also nichts. Sie können einfach sein. Wenn Blattläuse an den Blättern sind suche ich mir Marienkäfer. Die Schnecken sammle ich in einem Eimer zusammen und trage sie in den Wald. Spinnen dürfen bleiben wo sie sind. Kein Gemüse und kein Obst wird gespritzt. Die Ernte hat bis jetzt immer für uns auch gereicht.
Und langsam baut sich der natürliche Kreislauf auf. Wir haben vor 7 Jahren gebaut und das ökologische Gleichgewicht ist immer noch nicht hergestellt. Maler und Gipser schütteten ihre Gifte in den Boden. Es wurden giftige Materialen verbrannt und der Bagger hat den Boden so verhärtet, dass es seine Zeit braucht, bis alle Bodelebewesen wieder da sind.
Mein absoluter Liebling im Garten ist der Schwalbenschwanz Schmetterling. Von Anfang an habe ich ihm immer Fenchel in den Garten gesetzt, damit er seine Eier darin ablegen konnte. Dieses Jahr war er besonders fruchtbar. Ich hatte immer Raupen an meinem Fenchel, so dass ich diesen gar nicht ernten wollte. Mittlerweile hat mein Fenchel sogar geblüht und Samen gebildet. Der Garten ist jetzt wieder leer, aber zwei Fenchelpflanzen habe ich stehen lassen.
Warum ich das getan habe? In der einen Pflanze habe ich einen Cocon des Schwalbenschwanzes, in der anderen Pflanze einen Cocon einer Spinne – wahrscheinlich einer Kreuzspinne – entdeckt. Ich lasse der Natur ihren Lauf. Wenn der Fenchel den Winter durchhält, werden die Tiere schlüpfen können. Vielleicht schenken sie mir im Frühjahr den Moment, wo ich sie dabei fotografieren kann.









