Tierkommunikation

Dieses einmalige Video erzählt von einer Touristin, welche auf dem Strand gesessen hat und den Seeelefanten wie den Pinguinen bei Gold Harbor, South Georgia zugeschaut hat. Unerwartet fühlt sich eine der Robben ganz offensichtlich zu ihr hingezogen und arbeitet sich langsam an die Frau heran. Es sieht aus‚ als verfalle sie in Liebe, kuschelt und flirtet mit der Frau.

Es ist eine ungewöhnliche Szene. Die Robben sind sehr massig ( ca. 6.000 amerikanische Pfunde), trotzdem hat die Frau sich nie ängstlich gezeigt.

Es sind wunderschöne Bilder. Sie zeigen mir ein gegenseitiges Urvertrauen zwischen diesen beiden Lebewesen, sie sind einfach herzberührend! Ihre nonverbale Kommunikation ist einzigartig. So stelle ich mir ein Leben zwischen den Spezies vor.

Zurücklehnen und einfach geniessen!

 

…hat sich zu Wort gemeldet 

2010 war ein Jahr, in welchem sich die Natur intensiv zu Wort gemeldet hat. Viele Menschen, konnten darüber lesen oder in der guten Stube die Bilder aus dem Fernseher entnehmen. Viele Menschen, Tiere und Pflanzen waren aber davon direkt betroffen. Was das bedeutet, kann man nur erahnen. Hier einige aufgezählt.

Erdbeben in Haiti, Chile, Neuseeland und Sumatra (mit anschliessender Flutwelle)

Vulkanausbrüche des Vulkan Merapi in Indonesien sowie des Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull. Es wurde so viel Asche ausgestossen, dass der Flugverkehr lahmgelegt wurde. Island versank in einem Aschenmeer.

Ueberschwemmungen in Pakistan, Hochwasser in Mitteleuropa und zuletzt in Australien (Fläche > als Frankkreich und Deutschland zusammen)

Nicht zu vergessen ist auch die Oelkatastrophe im Golf von Mexiko aus welcher vom vom 20. April bis zum 16. Juli 2010 Oel ausfloss. Eine Katastrophe ausgelöst durch Menschenhand.

Die Natur hat sich gemeldet, aber hören wir ihr auch zu? Schnell verschwinden solche Nachrichten wieder aus unserem Gedächtnis, wir kehren wieder in den Alltag zurück, weil wir nicht davon direkt betroffen sind. Die betroffenen Regionen mit all ihren Lebewesen werden aber während Jahren direkt mit den Auswirkungen dieser Katastrophen leben müssen. Direkt ist auch das Klima davon betroffen, was nicht zuletzt Auslöser vieler dieser Katastrophen ist.

Ob tote Vögel, die wie Regen vom Himmel fallen, ein neues oder altes Phänomen sind, mich interessiert das nicht. Mich stimmt nachdenklich, dass so etwas geschieht. Tatsache bei all diesen Nachrichten bleibt, dass wir an unserer Umwelt Raubbau betreiben, am meisten Menschen, welche in den Industrieländern leben. Man redet über Umweltschutz. Wir schauen nach links und nach rechts, schauen wir aber bei uns selber? Täglich drücken wir X-mal auf einen Knopf, welcher uns saubere Energie „Strom“ liefert (ich nehme mich da nicht aus). Aber ist diese Energie so sauber? Wo landet all der Atommüll? Wer will ihn? Die, die den Strom auch konsumieren?

Sechs Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr über die Flüsse ins Meer und zerfallen in kleinste Partikel. Jährlich sterben so rund 100‘000 Meeressäuger sowie Millionen von Seevögeln und Fischen, fernab von unserer guten und sauberen Stube.

Ich möchte mit meinen Zeilen zum Nachdenken anregen. Jede Minute gesparte Energie und umsichtiges Handeln mit unserem Müll kommt unserer Umwelt zu gute. Tun es viele Menschen, kann die Wirkung nachhaltig sein. Denkt man aber immer „der andere soll“, wird sich nichts verändern.

Alles fängt im Kleinen an, z.B.

  • Bewusst einkaufen, auf Verpackungsmaterial achten.
  • Müll nicht einfach in der Natur entsorgen! Kleine Verpackungsmaterialien, Zigarettenstummel etc. nicht einfach in den Gulli werfen, sie landen irgendwann in der Umwelt.
  • Bio ist nicht gleich Bio. Ist ein Produkt bereits um die halbe Welt gekarrt, verliert es bei mir den Biogedanken schnell wieder. Da steckt viel Energie für den Transport drin. Aus der Region für die Region sind immer noch die besten Bioprodukte. Saisonal konsumieren.
  • Strom bewusst konsumieren, Geräte nicht einfach laufen lassen. Computer auf Energiesparmodus einstellen. Auf elektrische Weihnachtsdekorationen verzichten.

Die Liste könnte ich nun endlos weiterführen mit vielen kleinen Sachen, auf welche wir in unserem Leben gut verzichten könnten, der Umwelt zuliebe. Vielleicht habt ihr ja Lust, jedes für sich, diese Liste weiterzuführen, um euch bewusst zu werden, wie viel noch mit wenig möglich wäre.

Die Erde ist nur ein Staubkorn im Universium. Und doch trägt sich unendlich viele Schätze auf sich. An dem Tag, wo all ihre Schätze zerstört sind, wird der Mensch nicht mehr überleben können. Wollen wir es wirklich soweit kommen lassen?

Tue täglich etwas Gutes, dir selber, aber auch dem Planeten Erde mit all seinen Lebewesen.

Eines Morgens, als der kleine Tannenbaum aufwachte, waren alle seine Brüder und Schwestern rund um ihn herum verschwunden. Er war ganz traurig. „Wo sind sie den geblieben?“ Fragte er die grosse alte Tanne.

„Weisst du, mein kleiner Tannenbaum, es ist Weihnachtszeit. Die Menschen haben einen Weihnachtsbrauch. Sie stellen einen Tannenbaum in ihre gute Stube und schmücken in mit Kugeln und Kerzen“. „Oh, das ist aber ein schöner Brauch“, sagt der kleine Tannenbaum. „Kommen meine Geschwister dann wieder zurück in den Wald?“ „Nein, mein kleiner Tannenbaum, deine Brüder und Schwestern werden nicht mehr zurückkommen. Man hat sie von ihren Wurzeln getrennt. Ohne Wurzeln kann ein Tannenbaum nicht mehr weiterleben.“ „Ohh, das finde ich aber traurig. Ich finde das doch keinen so tollen Brauch. Warum tun die Menschen das, wenn sie uns dafür von den Wurzeln trennen müssen?“

„Weisst du“, sprach die alte Tanne zum kleinen Tannenbaum, „die meisten Menschen haben ihr Bewusstsein zu uns Pflanzen noch nicht öffnen können. Sie denken, dass wir Wesen ohne Gefühle und Seele sind. Produktion nennen sie das dann und verkaufen uns auf dem Markt.

Ich kann dich aber trösten. Es gibt schon ganz viele Menschen, welche unsere Anliegen und unsere Botschaften verstehen, sie auch ernst nehmen und sie für uns in die Welt hinaustragen.“ Mit grossen Augen schaute der kleine Tannenbaum zur alten Tanne auf. Sie erzählt weiter: „Viele Menschen haben bereits umgedacht, können uns fühlen. Sie kaufen dann auch keinen Tannenbaum mehr oder sie haben einen Baum, welchen sie alle Jahre wieder aus dem Estrich herunterholen können, so quasi einen Puppenbaum. Es gibt auch Menschen, die ihre Bäume im Garten schmücken oder den Schnee sein Kunstwerk auf ihre Äste zaubern lässt.

Sie feiern dann Weihnachten mit uns, wie es einst in Urzeit Brauch war. Für diese Menschen ist Weihnachten ein Fest der Liebe mit allem was lebt auf Mutter Erde. Und es werden immer mehr, mein kleiner Tannenbaum.

„Da bin ich aber froh“ murmelte der kleine Tannenbaum. Sein Blick ging nach oben. Leise beginnt der Schnee zu rieseln und schenkt ihm den schönsten Weihnachtsschmuck, den es überhaupt gibt.

(die Geschichte ist aus einer Kommunikation mit den Weihnachts-Tannenbäumen entstanden)

Der Weihnachtsbaum ist ein Weihnachtsbrauch, welcher sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt verbreitete hat.

 

Gedanken zum Weihnachtsfest
(einen Artikel gefunden bei Tatjana Stocker)

An Weihnachten werden in der Schweiz eine Million Christbäume verkauft. Nicht jedes Bäumchen ist jedoch gleich «grün» = ökologisch. Gerade wenn man den Weihnachtsbaum beim Grossverteiler erstehen möchte, sollte man die Herkunft erfragen: Wurden die Bäume durch halb Europa gekarrt, ist deren Ökobilanz schlecht. Da hilft auch keine Biolabel mehr.

Ein Baum ist ein Stück Natur. Nur: Bei Christbäumen ist das anders. Sie sind nicht automatisch bio. Sondern meist konfektionierte Massenware. Eine Million Bäume gelangen bei uns jedes Jahr in den Verkauf. Davon stammen 60 bis 80 Prozent aus dem Import, mehrheitlich aus Plantagen in Dänemark und Deutschland, schätzt der Verband Waldwirtschaft Schweiz. Und auf den Plantagen wird Chemie eingesetzt: „Auf konventionell angebauten Plantagen werden oft synthetische Dünger oder chemische Wachstumsförderer eingesetzt, ebenso Pestizide, Herbizide und Fungizide“, erklärt WWF Schweiz. Mit den Pestiziden wollen die Züchter Trieblaus, Rüssel- oder Borkenkäfer loswerden, gegen Gras und Kraut werden Herbizide, gegen Pilze Fungizide eingesetzt, und Farbverstärker sollen das Grün noch ein wenig grüner zu machen.

Alternativen – aus dem Topf?
Christbäume werden auch im Topf angeboten. Eine Alternative zum alle Jahre geschlagenen Bäumchen, das nach wenigen Tagen sowieso entsorgt wird? Jein, 10 Tage in der überheizten Stube bedeutet für den Baum Stress pur.

Christbaum entsorgen – gewusst wie
Auch echte Christbäume müssen fachgerecht entsorgt werden: Am besten gibt man ihn der Grünabfuhr mit oder häckselt und kompostiert ihn im Garten. Im Cheminée oder unter freiem Himmel verbrennen widerspricht der Luftreinhalteverordnung, weil dabei unerwünschte Partikel freigesetzt werden. Laut WWF müsste der Baum ein Jahr trocknen, bevor man ihn verbrennen kann. Auch das von einigen Gemeinden als «Happening» organisierte gemeinsame Verbrennen der Weihnachtsbäume belastet die Luft – und ist bewilligungspflichtig. Eine Voraussetzung fürs Kompostieren wie Verbrennen ist: Der Baum sollte frei von Schmuck, Silberspray, Lametta und Engelshaar sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Schadstoffe wie Schwermetalle freigesetzt werden. (Anmerkung: Man sollte ebenfalls bedenken, dass all die bei der Aufzucht verwendeten chemischen Stoffe beim Häckseln auch wieder in den Boden gelangen.)

Klimafreundliche Weihnachten
Das Klima schonen lässt sich nicht nur bei der Wahl des richtigen Christbaums. Während der Weihnachtsfeiertage verbrauchen wir gemäss Berechnungen der Münchner Firma Climate Partner im Durchschnitt 90 kg CO2-Äquivalente pro Kopf, rund 30 kg je Feiertag. Die Emissionen entstehen unter anderem durch den erhöhten Heizbedarf, den stundenlang im Ofen schmorenden Festtagsbraten oder durch die üppige Beleuchtung. Auch hier gibt es ökologischere Alternativen: beispielsweise ein fleischloses Weihnachtsmenü oder der Verzicht darauf, gleich das ganze Haus zu illuminieren.

Ich wünsche allen Lebewesen auf Mutter Erde eine schöne Adventszeit.

Wenn wir mit offenen Augen durch’s Leben gehen, begegnen uns tagtäglich schöne Situationen wie Tiere mit andern Tieren in einer Beziehung stehen. Es können die unterschiedlichsten Arten sein, sie gehen respektvoll, und vertrauensvoll miteinander um. Beobachten kann ich das tagtäglich zwischen unserem Hund und den Katzen. Jedes spricht mit seiner Körpersprache, jedes auf eine andere Weise. Aline hat die Körpersprache der Hunde aus dem FF gelernt. Es ist herrlich, Wakass und ihr zuzuschauen. Da wird gemeinsam gegähnt, weggeschaut, geschnüffelt, als wären es zwei Hunde. Wakass versteht natürlich auch sehr gut die Körpersprache der Katzen. Jeder Katze gegenüber verhält er sich anders und jede ihm gegenüber auch. Gegenseitig wird respektvoll aufeinander geschaut. Es ist ein friedliches Miteinander leben, jedes in seiner Einzigartigkeit.

Dass es soweit kommen konnte, hat auch etwas mit meiner inneren Einstellung zu tun. Mein inneres Bild ist: Alle leben in einer Familie. Jedes der Lebewesen hat seinen Platz in der Familie, wird geliebt, respektiert, so wie es ist und darf sein, wie es ist. Ich vertraue meiner Tierfamilie und sie vertraut mir. Ich greife nicht mit meinem menschlichen Verstand ein, sondern lasse sie in ihrer Art der Kommunikation gewähren. Sie dürfen frei leben, haben eine Wahl.

Tiere leben es uns vor. Sie zeigen uns Menschen was Beziehung zwischen den Spezies heisst. Tiere sind uns Riesenschritte voraus. Der Mensch hat es bis heute noch nicht geschafft, mit Seinesgleichen, in eine Verbindung zu gehen, welche auf diesem Urvertrauen basiert. Wenn dieser Tag eingetreten ist, wird es überall Frieden, Gunst, Freude und Liebe geben.

Lehnen wir uns zurück und schauen dem Leben zwischen den Spezies zu.

(für alle nicht englisch Sprechenden)

Jeden Tag geht dieser Hund zum Delphin ins Meer. Sie geniessen die Zeit zusammen, bis das Fischerboot den Hafen verlässt. Dann zieht der Delphin mit dem Fischerboot ins offene Meer hinaus und der Hund kehrt wieder zurück.


 

 

 

 

Elefanten leben in Gruppen. Dieser Elefant hat sich als Begleiter einen Hund ausgewählt. Als der Hund eine Verletzung hatte und operiert werden musste, hat der Elefant 3 Wochen vor dem Hospital gewartet. Sobald der Hund transportfähig war, wurden die beiden wieder zusammengeführt.



 

 

 

 

Und noch weitere schöne Beziehungen

Unser Hund Wakass erhält jeden Tag eine Knochenmahlzeit. Diese gebe ich ihm immer zum Frühstück. Genussvoll kann er den Tag mit gemütlichem Kauen beginnen. Der absolute Leckerbissen sind die Kalbsbrustbeinknochen. Man kann den Genuss förmlich in seinem Gesicht ablesen. Am Vorabend wird der Knochen aus dem Tiefkühler geholt, damit er auch wirklich frisch ist.

Letzten Sonntag hat mein Mann den Knochen geholt, ist mir zur Hand gegangen. Er hat ihn auf einem Teller auf der Kombination bereitgelegt. Ich selber lasse den Knochen immer im Frigo auftauen. Natürlich habe ich nicht bemerkt, dass der Knochen auf der Kombination lagert.
Als ich am Morgen aufstand, Wakass sein Frühstück geben wollte, lag da nur noch ein kleines Stück vom Knochen, – der harte Kern – etwa in der Grösse eines Fünffranken-Stückes. Die Spuren auf dem restlichen Stück liessen klar erkennen, wer da am Werk gewesen ist. Nein, nicht Wakass. Auch Katzen mögen wohl diesen absolut leckeren Knochen. Bei Wakass gab es natürlich ein langes Gesicht, als er den spärlichen Rest noch erhalten hat.

„Katzen und Knochen?“ habe ich mich gefragt. Klar, weil schliesslich sind sie kleine Raubtiere. Lässt man sie ihr natürliches Leben leben, sind sie offensichtlich in der Lage, auch von einem (etwas weicheren) Knochen zu zehren. Gute Zähne und eine starke Kaumuskulatur ermöglichen ihnen das. Auf ihren kleinen Raubzügen müssen sie die Nahrung ja auch selber zerkleinern können. Und, natürliche Nahrung ist immer die beste Nahrung. So können sie sich das holen, was sie auch wirklich brauchen. Wenn ein ausgewähltes Menü eines Tieres bei uns Ekel auslöst, kann gerade diese Futtermahlzeit für die Tiere sehr gut und lecker sein. So sind wir eben unterschiedlich und jedes einzigartig.

Geschmeckt muss er haben, die A-Ladies hatten nämlich die Wahl zwischen ihrem stets zur Verfügung stehenden Futter oder eben diesem Knochen. Gütlich getan haben sich zwei der Ladies, Aline und Ambra. Auch wenn ich es nicht gesehen habe, habe ich es gesehen ;-). Schöner hätten sie mir nicht zeigen können, was sie auch gerne möchten. Sie werden ab jetzt natürlich immer ein Stück von diesem leckeren Knochen haben dürfen, ihn teilen mit Wakass. Es muss ja nicht nur das Sofa sein, sagt der grosse Bruder.