Wildtiere

Leider sind seit meinem Artikel über einen Vergnügungspark in der Schweiz in diesem Delphinarium wiederum zwei Delphine verstorben. Es stimmt mich sehr traurig…Für diesen Freizeitpark heisst es konkret innerhalb von 3 Jahren sind 8 Delphine verstorben. Deutlicher können die Delphine nicht mehr sprechen.

Das Thema regt die Gemüter an, sei dies bei den Befürwortern oder den Gegegnern von Delphinarien. Ocencare hat eine eindrückliche Erklärung über das „kleine Problem“ Delphinarium abgegeben http://www.oceancare.org/de/aktuell/news/2011/11/OC.php

Ich wünsche mir sehr, dass Vernunft, Achtsamkeit und Respekt gegenüber frei lebenden Tieren in dieser traurigen Geschichte Einzug halten werden.

Warum wurden eigentlich zoologische Gärten geschaffen? Ich weiss es nicht genau, ich könnte mir aber vorstellen, dass früher den Menschen so die Möglichkeit geboten wurde, Tiere von anderen Kontinenten bei sich zu Hause sehen zu können.

Was mich immer sehr nachdenklich stimmt, ist, wenn Tiere in Vergnügungsparks gehalten oder sogar zur Show gestellt werden. Tiere sind Lebewesen und keine Vergnügungsobjekte. Leider können wir uns in der Schweiz nicht rühmen, besitzen wir doch immer noch ein Delphinarium inmitten eines Freizeitparkes. Letztes Wochenende hat in einem Gebäude dieses Vergnügungsparks eine Technoparty stattgefunden. An die Tiere wird bei einer solchen Veranstaltung keine Minute gedacht. Wir haben in unserer Wohngegend auch einen Veranstalter, welche Partys auf freiem Feld organisiert. Diese findet viele Kilometer von meinem Zuhause entfernt statt und doch bin ich in der Lage, die Musik dieser Party die ganze Nacht zu hören. Wie muss es erst für die (Wild)Tiere sein, welche doch nachweislich über ein viel feineres Gehör verfügen als wir Menschen?

Es stimmt mich traurig, dass offensichtlich Geld immer noch vor dem gesunden Menschenverstand regiert. Nur so kann ich mir erklären, dass es bei uns in der Schweiz in einem doch sehr lärmigen Freizeitpark mit Achterbahn und Co. immer noch ein Delphinarium gibt. Es gibt wohl nur einen Weg, wie man solchen Institutionen entgegentritt. Man geht nicht mehr hin. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dies bald so sein wird. Es gibt ja noch andere Vergnügungsparks, bei welchen nicht auf den Köpfen der Delphine herumgetrampelt wird.

 

Die letzten zwei Wochen war ich ziemlich eingespannt in Arbeit. Entsprechend müde war ich dann jeweils am Abend und schlief auch immer kurz darauf ein. Eines Nachts weckte mich mein Mann. „Du, jetzt ist mir etwas über meine Hand gekrochen und hat mich gekniffen“ sagte er mir. Ich, noch völlig beduselt vom Tiefschlaf, schaute in gross an und konnte ihn nicht ernst nehmen. Mein leicht mausphobischer Mann hat bestimmt geträumt und diesen Gedanken habe ich dann auch laut ausgesprochen. Mit einem Murren und den Worten „hier bleibe ich nicht mehr liegen“ stand er um Mitternacht auf. Ich drehte mich auf die Seite, schloss die Augen und war gerade wunderbar wieder am Einschlafen, als ich etwas in meinen Haaren spürte. Da versuchte sich doch tatsächlich ein Tierchen einzunisten. Ich hob den Kopf und schwubs war es weg. Ich zündete meine Nachttischlampe an, drehte mich um und musste lauthals lachen. Zwischen der kleinen Lücke der beiden Kissen sass eine süsse kleine Maus und sah mich keck an. „Wo geht’s denn hier raus?“ schien sie mich zu fragen. Ich krabbelte aus dem Bett holte meine legendäre blaue Schaufel mit Besen und wollte dem kleinen süssen Wesen hinaus helfen. Von wegen. Mit einem riesen Sprung hüpfte sie vom Bett, unter dem Bett und meinen Beinen durch ins Büro neben an und verkroch sich unter einen Schrank.

„OK, du willst mich auf Trab halten? Ich mag aber nicht, schliesslich ist es nach Mitternacht und ich bin einfach nur müde“. Ich holte meine Mausfalle (eine, in welcher die Mäuse lebend bleiben), steckte ein Katzenleckerchen dran und setzte sie mitten in mein Büro. Anschliessend schloss ich die Türe und legte mich wieder ins Bett. Rums. Laut hallte der Ton der zuschletzenden Mausfalle zu mir herüber. Die kleine Maus hatte wohl echten Kohldampf. Ich bin also nochmals aus dem Bett gekrochen, um den kleinen Feger in die Nacht zu entlassen.

Auch Mäuse mögen Katzenfutter.

Wenn wir von einer Katzenwäsche sprechen, meinen wir dabei eher eine flüchtige Wäsche…Ob Fellpflege oder Gefiederpflege, fast täglich kann ich Tiere dabei beobachten wie sie sich pflegen. Ihre Körperpflege ist aber alles andere als flüchtig. Tiere nehmen sich dazu sehr viel Zeit. Gerade gestern habe ich eine Biene beobachtet, wie sie sich auf dem Tisch vor mir geputzt hat. Ich war total fasziniert. Für den Hinterteil hat sie ihre beiden hinteren Beinchen benutzt, auch um sich diese gegenseitig zu putzen. Ihren behaarten Mittelteil hat sie mit ihren mittleren Beinchen intensiv gereinigt. Und für den Kopfbereich hat sie die vordersten Beinchen benutzt. Die ganze Prozedur dauerte einige Minuten.

 

Wir sehen es oft, aber sind uns dessen gar nich bewusst, wie intensiv sich die Tiere pflegen. Vögel putzen sehr genau jede ihrer Federn. Die Katzen putzen sich systematisch vom Kopf bis hin zur Schwanzspitze und den Krallen durch. Grössere Tiere wie z.B. Pferde, wallen sich auf dem Boden oder pflegen sich gegenseitig. Auch bei den Affen kann man die gegenseitige Fellpflege beobachten. Fellpflege hat auch etwas mit Sozialkontakten zu Artgenossen zu tun.

 

Für viele Menschen gelten Tiere als unhygienisch. Sind sie das wirklich? Ich finde das nicht. Wenn Tiere artgerecht gehalten werden, sind sie sehr reinlich. Ihre Pflege sieht einfach ein bisschen anders aus als unsere, aber auch sie benutzen dazu manchmal Wasser.

 

Auf Youtube habe ich einen Film gefunden, wie sich eine Biene putzt. Sie tut das ungefähr gleich, wie die Biene aus meinem Garten. Viel Spass beim Video.

 

Ein Igel im Garten bringt Glück ins Haus. Igel sind Nützlinge, ernähren sich von verschiedenen Käfern, Larven, aber auch Regenwürmern und Schnecken. Wichtig ist dabei, dass man einen naturnahen Garten besitzt, keine Insektizide oder gar Schneckengifte verwendet.

Igel sind nachtaktive Tiere und bewegen sich geräuschvoll durch den Garten. Im Moment macht ihnen die Trockenheit zu schaffen, es fehlt an Nahrung aber auch Wasser. Deshalb werden im Moment viele geschwächte Igel gefunden.

Helfen kann man ihnen, wenn man Wasserschalen aufstellt und vielleicht sogar ein bisschen Futter bereithält. Igelfutter (enthält getrockneten Insekten, Nüssen, getrockneten Wildbeeren) erhält man im Zoofachhandel. Als mögliche Alternative geht auch Studentenfutter oder Katzenfutter. Beim Katzenfutter sollte man allerdings an mögliche Nachbarskatzen denken. Diese sollten nicht auf diesem Wege angefüttert werden.

Wer geschwächte Igel findet, erhält kompetenten Rat bei den Igelstationen. Auf den Seiten von www.pro-igel.ch findet man die Adressen der verschiedenen Igelstationen in der Schweiz. Zudem findet man viele wertvolle Informationen zum Igel.