Wildtiere

Wenn wir mit offenen Augen durch’s Leben gehen, begegnen uns tagtäglich schöne Situationen wie Tiere mit andern Tieren in einer Beziehung stehen. Es können die unterschiedlichsten Arten sein, sie gehen respektvoll, und vertrauensvoll miteinander um. Beobachten kann ich das tagtäglich zwischen unserem Hund und den Katzen. Jedes spricht mit seiner Körpersprache, jedes auf eine andere Weise. Aline hat die Körpersprache der Hunde aus dem FF gelernt. Es ist herrlich, Wakass und ihr zuzuschauen. Da wird gemeinsam gegähnt, weggeschaut, geschnüffelt, als wären es zwei Hunde. Wakass versteht natürlich auch sehr gut die Körpersprache der Katzen. Jeder Katze gegenüber verhält er sich anders und jede ihm gegenüber auch. Gegenseitig wird respektvoll aufeinander geschaut. Es ist ein friedliches Miteinander leben, jedes in seiner Einzigartigkeit.

Dass es soweit kommen konnte, hat auch etwas mit meiner inneren Einstellung zu tun. Mein inneres Bild ist: Alle leben in einer Familie. Jedes der Lebewesen hat seinen Platz in der Familie, wird geliebt, respektiert, so wie es ist und darf sein, wie es ist. Ich vertraue meiner Tierfamilie und sie vertraut mir. Ich greife nicht mit meinem menschlichen Verstand ein, sondern lasse sie in ihrer Art der Kommunikation gewähren. Sie dürfen frei leben, haben eine Wahl.

Tiere leben es uns vor. Sie zeigen uns Menschen was Beziehung zwischen den Spezies heisst. Tiere sind uns Riesenschritte voraus. Der Mensch hat es bis heute noch nicht geschafft, mit Seinesgleichen, in eine Verbindung zu gehen, welche auf diesem Urvertrauen basiert. Wenn dieser Tag eingetreten ist, wird es überall Frieden, Gunst, Freude und Liebe geben.

Lehnen wir uns zurück und schauen dem Leben zwischen den Spezies zu.

(für alle nicht englisch Sprechenden)

Jeden Tag geht dieser Hund zum Delphin ins Meer. Sie geniessen die Zeit zusammen, bis das Fischerboot den Hafen verlässt. Dann zieht der Delphin mit dem Fischerboot ins offene Meer hinaus und der Hund kehrt wieder zurück.


 

 

 

 

Elefanten leben in Gruppen. Dieser Elefant hat sich als Begleiter einen Hund ausgewählt. Als der Hund eine Verletzung hatte und operiert werden musste, hat der Elefant 3 Wochen vor dem Hospital gewartet. Sobald der Hund transportfähig war, wurden die beiden wieder zusammengeführt.



 

 

 

 

Und noch weitere schöne Beziehungen

Immer wieder begegnen uns Geschichten, schöne Geschichten, welche die Beziehung zwischen den Spezies zeigt. Solche Beziehungen sind harmonisch, im Gleichgewicht. Dabei sind keine Grenzen gesetzt. Gerade in der Tierwelt sind solche Beziehungen oft zu beobachten. Diese Geschichten können durch den menschlichen Verstand dringen, weil sie visuell sind und existieren – belegbar sind. Solche Geschichten könnten wir Menschen aber noch viel mehr erleben, wenn wir die Beziehung zwischen den Spezies fühlen, den Verstand ausschalten und mit offenem Herzen durchs Leben gehen würden.

Eine Geschichte, welche mir kürzlich begegnet ist, ist die vom Wildschwein Freddy, welches sich einer Herde Galloway-Rindern angeschlossen hat.

Freddy saugt bei den Kühen und die Kühe lassen es zu. Der Titel der Geschichte lautet: Freddy lebt als Rind und muht. Hier spielt wieder der menschliche Verstand einen Streich. Freddy lebt nicht als Rind sondern als Wildschwein und hat sich den Rindern angeschlossen. Er kommuniziert mit ihnen, nimmt gewisse Kommunikationsformen der Rinder an. Er wird aber immer ein Wildschwein bleiben. Hier hat sich eine Beziehung zwischen den Spezies gebildet, wie sie bei den Tieren möglich ist, wenn keine Menschenhand eingreift. Kleine Kinder stehen in der gleichen Verbindung zu den Tieren, der Natur, der nicht sichtbaren Welt, bis ihnen über den Verstand etwas anderes gelehrt wird. Tiere haben diese Einflüsse nicht und deshalb funktioniert die Beziehung zwischen den Spezies so wundervoll. Wer gerne den Artikel lesen möchte:

http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article10733276/Kleines-Wildschwein-Freddy-lebt-als-Rind-und-muht.html

Eine Nachricht, welche mich vom schweizerischen Tierschutz erreichte.

Verwässerung Wolf-Schutz
Auf Druck primär der Walliser Schafhalterlobby wurde der Wolfschutz gelockert. Zu Konflikten mit dem Wolf kam es in erster Linie deswegen, weil heute dank der Sömmerungsbeiträge Höhenlagen mit Schafen genutzt werden, die eigentlich den üblichen Fressfeinden des Wolfes, den Hirschen und Gämsen, vorbehalten wären. Ein weiteres Problem liegt in der Verantwortungslosigkeit gewisser Schafhalter, die meinen, man könne Schafherden tage- ja wochenlang sich selber überlassen. Die Tiere vernachlässigen aber dafür vom Staat Subventionen beziehen: Das passt gut in die heutige Selbstbedienungsmentalität gewisser Kreise.
Der STS wird nun verstärkt die Zusammenhänge zwischen den Sömmerungsbeiträgen/Subventionen und der Schafvernachlässigung resp. ungenügenden Hirtung der Tiere thematisieren. Im weiteren wird er zusammen mit den Umwelt- und Naturschutzorganisationen bei der voraussichtlich im November startenden Revision der Jagschutzverordnung auch für einen besseren Wolfschutz kämpfen.

Über die Wölfe sowie die Herdenschutzhunde (s. auch hier) habe ich bereits früher Artikel veröffentlich. Die Problematik der Schafhaltung ist mir bekannt. Ich möchte nicht alle Schafhalter in einen Topf kehren, aber gerade neulich bin ich im Berner Seeland wieder an einer Schafherde vorbeispaziert, in welcher es mehrere verletzte Tiere hatte, in wolfsfreier Zone, wohlbemerkt. Die Tiere hatten keinen Unterstand und befanden sich bereits seit Tagen zusammen mit ihren Lämmern auf diesem Stück Land, innerhalb eines auswechselbaren Schafzaunes.

Dass nicht immer der Wolf sich an den Schafen (und neuerdings soll er dies auch noch bei Rindern tun…) ernährt, haben gerade die Untersuchungen der letzten Fälle gezeigt. Die besagten Rinder sind abgestürzt und dienten nachher den Füchsen als Nahrungsquelle. Ebenso haben DNA-Analysen gezeigt, dass sich auch schon mal Hunde an Schafen bedient haben. Gerade jetzt wieder in der Jagdsaison geht so mancher Jagdhund, den Jägern „verloren“. Für die Gesellschaft natürlich ein ganz anderes Kapitel…Für die wolffeindlichen Bauern eine gute Gelegenheit, wieder einmal ihm die Schuld zuzuweisen.

Die Statistik über wie „viele Tiere der Wolf gerissen hat“ ist immer sehr schnell zur Hand. Ich würde gerne einmal eine Statistik lesen, welche Auskunft über die Todesfälle wegen Vernachlässigung der Schafe oder Nutztiere allgemein oder über Abstürze während der Sömmerung gibt! Ich bin mir ganz sicher, dass diese Zahl bei weitem höher liegt, als diejenige der von Wölfen gerissenen Tieren.

 

PS: Wer nun denkt, Schafe brauchen keinen Unterstand, der solle mir doch bitte erklären, warum dann die Schafe, welche einen Unterstand zur Verfügung haben, diesen während der Nacht und wenn es regnet auch nutzen.

Kürzlich war ein Artikel in einem bekannten schweizer Magazin über die Stadtfüchse publiziert worden. Zuerst freute ich mich sehr über den Artikel, musste dann aber leider feststellen, dass wieder einmal alles ins Negative gedreht wird, das Hauptthema auf „Krankheiten“ ausgerichtet war und Angst verbreitet wurde.

Mein Mann arbeitet in der Berner Innenstadt, jede zweite Woche beginnt seine Arbeit mitten in der Nacht. Schon oft hat er mir von Füchsen erzählt, welche gemütlich durch die Lauben von Bern auf der Suche nach Futter flanieren. Mäuse stehen weit oben auf dem Menüplan des Fuchses, aber natürlich bedient er sich auch an den menschlichen Abfällen.

Mir gefällt sehr gut, wie dieses schlaue Wesen uns Menschen zeigt, dass es sich nicht von seinem Lebensraum verdrängen lässt, welchen wir ihm tagtäglich mit stetigen Verbauungen wegnehmen. Mir hätte es viel besser gefallen, wenn etwas darüber in dieser Zeitschrift zu lesen gewesen wäre. Jede Sekunde wird in der Schweiz nämlich ein Quadratmeter unberührter Boden verbaut. Es wird einfach getan, unbeachtet, ob wild lebenden Tieren damit ihr Lebensraum genommen wird. Es ist für mich deshalb überhaupt nicht erstaunlich, dass sich Wildtiere ihren Lebensraum auch in Stadtgebieten suchen, es bleibt ihnen ja gar nichts anderes übrig. Die Menschen sollten endlich begreifen, dass sie den Lebensraum teilen müssen, mit allem was ist auf dem Planeten Erde.

Ich finde ihn schön, den Fuchs, ob in der Stadt oder auf dem Land. Ich freue mich immer wieder, wenn ich ihm begegnen darf.

Die Stiftung Pro Bartgeier konnte den Bartgeier in der Schweiz erfolgreich ansiedeln. Er fliegt wieder! Fast wäre er für immer aus unseren Bergen verschwunden. Das erfolgreiche Auswilderungsprojekt bringt diesen Majestätischen Greifvogel wieder zurück. Mit einer Flügelspannweite von 2,7 m gleitet er durch die Lüfte.

Ein Männchen schlüpfte im Tierpark Goldau, ein weiteres Männchen in Spanien und ein Weibchen in Tschechien. Die drei Tiere wurden zuerst im Tierpark Goldau an einander gewöhnt und dann Anfang Juni im Calfeisental ausgewildert.

Der Bartgeier ist ein Aasfresser. Interessant sind für ihn Huftiere wie Rehe, Hirsche, Gämsen oder Steinböcke. Am liebsten mag er deren Knochen. Ohne Problem kann er Stücke in der Grösse von 25 cm schlucken.

Wer mehr über diesen interessanten Vogel erfahren möchte, hier ist ein interessanter Link

http://www.wild.uzh.ch/bg/index.htm