Stress – Symptome

Von: Michèle

Diese Seite wurde auf die Seiten der Hundeschule verlegt. Neue Artikel werden zukünftig hier publiziert

Wer einen Hund in seiner Obhut hat, hat die Verantwortung übernommen, ihn zu beobachten.

Nicht jede Situation muss einen Hund stressen. Wichtig ist, den eigenen Hund gut zu kennen, zu beobachten und dabei die Stresssymptome zu erkennen. Hilfreich ist dabei, wenn man Tagebuch führt. Hat ein Hund z.B. vermehrt Durchfall, kann man durch die Notizen ein Muster erkennen.

Die Stress-Symptome

  • Schuppen
  • Haarausfall
  • Wälzen
  • Aufsitzen
  • Errektion
  • Pfotenlecken, Knabbern
  • Schweisspfoten
  • Unruhe, Hochspringen
  • Muskelverspannung
  • Zerstörungswut
  • Blinzeln
  • Appetitmangel
  • Verdauungsprobleme, Durchfall
  • Konzentrationsmangel
  • Übermässiges Trinken
  • Gerötete Augen, immer wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • Hyperaktivität
  • Aggression
  • Leinen beissen / Hosen beissen
  • Hecheln
  • Allergien
  • Winseln, Bellen, Heulen
  • Im Nacken- und Rückenbereich aufgestellte Haare

Dauerhafter Stress schlägt auf die Gesundheit. Stress und Gesundheit gehen Hand in Hand. Wenn der Hund krank ist, ist er gestresst. Gestresste Hunde werden krank. Was zuerst war, ist schwierig zu sagen.

Durch langzeitigen Stress (chronischen Stress)

  • können Knochen weich werden
  • können Hirnzellen zerstört werden
  • hat der Hund Mühe, gegen Krankheiten anzukämpfen
  • kann der Hund an Gewicht zunehmen
  • kann das Nervensystem und das Immunsystem geschwächt werden
  • können Epilepsie oder Schilddrüsenprobleme auftauchen
  • können Verdauungsprobleme entstehen und
  • können Wachstumsstörungen beim Welpen entstehen.

Eskalationsstufen des Stresses

Kratzen
Nackenhaare stellen/Rute ist oben
Schuppen, Haarverlust
Hochspringen/milde Übersprungshandlungen
Leinen beissen, Hosen beissen
Ohrenentzündung / Hyperaktivität / immer wiederkehrender Durchfall
Irritiert sein / Fehler machen / nicht denken können
Keine Entscheidungen mehr treffen können, Tollpatschigkeit
-itis-Erkrankungen (Artritis etc.) / reaktiv / empfindlich auf Nahrung
Häufige Tierarztbesuche / Antibiotika / viel Trinken
Konstante Hyperaktivität, (er kann mit etwas nicht mehr aufhören – z.B. graben)
Zwangsneurosen
Ein Hund, der zu tut / zieht sich in die Innenwelt zurück (Burn out)

Das im grünen Bereich Beschriebene ist unbedenklich, wenn es nicht ein dauerhaftes Problem darstellt (ein Hund kann bei einem Tierarztbesuch akut Haare lassen oder Schuppen bilden).

Im Artikel Stress – Abbau beschreibe ich, was bei Stressabbau beachtet werden sollte.

Für glückliche Hunde

Michèle Roncaglioni

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